Goudsmit & Goldschmidt -- a geneasequel - Person Sheet
Goudsmit & Goldschmidt -- a geneasequel - Person Sheet
NameIsaac/ Eisek/ Jizchak b’ Mostel Aschaffenburg Goldschmidt segal z Einhorn
Birthabt 1480, D, Nürnberg
Death21 May 1559, D, Frankfurt
BurialFrankfurt (Battonnstrasse) (ffb-508)
OccupationGoldsmith
Spouses
Birthabt 1485, D, Nürnberg?
Deathbef 1542, D, ?
ChildrenJuspa/ Josef b’ Isaac (~1515-1556)
 Simon b’ Isaac (~1525-~1598)
 Baruch b’ Isaac (~1535->1562)
Birthabt 1505, D, Frankfurt
Memorough estimate
Death3 Apr 1560, D, Frankfurt
Memoacc to Epidat — (ET difers: 9.3.1554)
BurialFrankfurt (Battonnstrasse) (ffb-0672)
Marriageaft 1542, D, Frankfurt
ChildrenMerdche/ Mordechai b’ Isaac (>1550-1589)
Notes for Isaac/ Eisek/ Jizchak b’ Mostel Aschaffenburg Goldschmidt segal z Einhorn
Parnas
in the Frankfurt council books he is usually stated as ‘Isaak Aschaffenburg z Einhorn’
House “Einhorn”
He was married 2 or 3 times —
# at least 8 children [birth years roughly deduced; not certain who is from which marriage] >>

> 1489 Nürnberg — he is mentioned on the List of jewish families present in the synagogue ®46 p.92/94, on place 47: “Isack, ein Knab, des Mostels Sun”. [so his birthyear can’t be much earlier than 1480]
1490 while the situation of the jewish inhabitants of Nürnberg had become more and more restricted and they all were forbidden to work any longer with gold and silver, only one exception was made for Mosse von Schaffhausen and his family: His sons Maier and Jizchak were permitted to continue their apprenticeship in the Goldsmith trade — cf Ratsbuch ®46 p.309.

> 1495 März 12 — Isaac becomes ‘burger’ of Nürnberg replacing his recently deceased brother Maier. — cf Taxbook II ®46 p87-88: “Die eltern herren haben Ysaac Mosses von Schafhausen sun an des obgenanten Mairs desselben Mosses gestorben suns stat zu burger haissen schreiben und soll des zinss halben mit ime als mit dem benanten Mair beschehen ist und auch nochmals mit dem [1486] obgenanten Ysrahel von Regenspurg beschicht gehalten werden , also das nach absterben des benanten Mosses die obgenanten Ysaac und Ysrahel 32 guldein nemlich ir yeder 16 guldein statwerung zu gewonlichen zweyen fristen jerlich zinsen sollen ; und Mosse von Schafhausen soll seins yetzaufgenomen suns halben mit bezalung des zinss allererst auf Michaelis schirst antretten , also das er auff Walpurgis schirst nit mer dann 12 fl . und darnach furo zu jeden fristen 20 fl . statwerung geben soll mit geding wie vorsteet . Actum am pfintztag sant Gregorientag anno 95 . ) ( Und Mosse hat 50 guldein landsswerung an der stat pau gegeben , eodem die und 1/2 fl . den losungschreibern.”
> 1498 Isaac is mentioned amongst the 16 representants of the jewish community, being on 31.10.1498 summoned in the Townhall’s Courtroom to receive the King’s order that all jewish families were expelled from the town: “Mosse von Schaffhausen, … Isaak Mosse….”, etc ®31p82/83 — cf

> 1499 — After Leaving Nürnberg the expelled families wandered from town to town, split up and dispersed.

> 1515 — [seemingly not married yet] He acquires the “Judenbürgerschaft” in Mainz — together with his father “Mostel” and (2nd?) spouse and also with his brother-in-law “Lasar” ®48 p.312.

>aft ca 1520 he went (perhaps indirectly) to Aschaffenburg, where most of his children are born

> 1542 — He gets involved (together with his brother Joseph) in a payment dispute versus a citizen of Hanau, that shall drag along in a series of lawsuits [cf the summerized quotes from “Quellen zur jüdischen Geschichte <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/qjg/id/6367”;]: “Am 3. Juli 1542 überschickt Erzbischof Albrecht von Mainz Räten und Befehlhabern zu Hanau eine Supplik seines Juden [Isaack] zu Aschaffenburg und bittet, ihm zu seinem Recht gegenüber Philipp von Dorfelden zu verhelfen. Isaack erklärt in seiner Bittschrift, daß er Dorfelden für 150 Taler Samt und andere Waren geliefert und trotz einer Zahlungsaufforderung des Erzbischofs an Dorfelden bislang noch kein Geld bekommen hat. Zwar hat Philipp von Dorfelden Isaack zum 29. Juni nach Seligenstadt bestellt und versprochen, dort mit ihm abzurechnen, ist aber nicht erschienen. Darauf mahnen die Hanauer Räte Dorfelden am 4. Juli, Isaack zufriedenzustellen. — Am 20. Juli wiederholt Isaack seine Supplik. Gleichzeitig erinnert der Jude Joseph aus Schwarzach die hanauischen Räte daran, daß der Bischof von Würzburg sie gebeten hat, ihm zur Bezahlung zu verhelfen. Philipp von Dorfelden schuldet ihm 110 Taler sowie 20 Taler aufgelaufene Kosten. Zwar haben die Räte seinerzeit versprochen, dafür zu sorgen, daß Josephs Bruder Isaack zu Aschaffenburg das Geld bekommt, da aber bislang nichts erfolgt ist, bittet Joseph, Dorfelden zu veranlassen, binnen acht Tagen zu zahlen. Das Schreiben trägt das aufgedruckte Siegel des Ausstellers. Noch am gleichen Tage antworten die Räte Isaack, daß sie Graf Wilhelm von Nassau als hanauischen Vormund von den Forderungen seines Bruders, des Goldschmieds Joseph, unterrichtet haben und im übrigen der Annahme waren, Dorfelden habe Isaack bereits bezahlt. — Am 27. Juli schickt der Bischof von Würzburg eine weitere Supplik nach Hanau, in der Joseph berichtet, daß er Philipp von Dorfelden für 110 Taler eine Goldkette "uffs subtilist gemacht" hat. Er hat sich wegen der Bezahlung an den Hanauer Oberamtmann gewandt, der aber, weil er Dorfelden verwandt ist, eine Einmischung abgelehnt und Joseph aufgefordert hat, ein Interzessionsschreiben des Bischofs von Würzburg an Graf Wilhelm von Nassau und Graf Reinhard von Solms beizubringen, damit er tätig werden und Dorfelden zur Zahlung drängen kann…………………” — But there is no result and it becomes a lingering question, while in the meantime Joseph was deceased. — ……..….Am 21. Februar 1551 teilt das Hofgericht Rottweil der Stadt Hanau mit, daß Dorfelden aufgrund von Isaacks Klage geächtet wurde. Am 3. März erteilt das Hofgericht Rottweil Isaack aus Aschaffenburg zu Frankfurt die Anleitung auf den Besitz von Dorfelden zur Deckung einer Forderung von 250 fl. — Am 7. April wendet sich Isaack an die Grafen Philipp und Reinhard von Hanau und bittet um Hilfe gegen Philipp von Dorfelden, der ihn seit mehr als zehn Jahren hinhält und damit, wie er kürzlich hat wissen lassen, trotz der über ihn verhängten Acht und Aberacht fortzufahren gedenkt. Dorfelden hat seinerzeit bei Isaack eine Kette, etliche Kleinodien, ein Pferd und anderes gekauft, nach Ablauf der ihm eingeräumten Frist aber nicht gezahlt, so daß Isaack genötigt war, ihn in Rottweil zu verklagen und ächten zu lassen……………” — but still without a solution — “….....….Am 5. Oktober 1553 fordert das Hofgericht Rottweil die Stadt Hanau auf, den aufgrund von Klagen der Juden Isaack und Joseph seit mehr als Jahr und Tag geächteten Dorfelden bei Strafe auszuweisen.” — and long after Isaack also was deceased: “ Am 11. März 1567 verlangt der Fiskal des Hofgerichts Rottweil erneut die Vollstreckung der ergangenen Urteile und verweist darauf, daß Dorfelden inzwischen sechsmal geächtet worden ist, unter anderem am 26. August 1543 auf Klagen des Juden Joseph genannt Goldschmied zu Schwarzach, am 9. Dezember 1543 auf Klagen des Isaack zu Aschaffenburg und am 13. Oktober 1559 auf Klagen von Anschelms Witwe Brendel.”
[NB: the third “Klage” (= complaint) concerns Brendlin b’ Aizek Linnich, the widow of Anschel b’ Gompricht zum Hirsch, who since 1538 had been involved in a similar lingering series of lawsuits. After the death of her husband in 1542 she had moved from Frankfurt to Windecken]
Herewith quoting from the same archives (Quellen zur jüdischen Geschichte <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/qjg/id/6360), some of the final alineas of a long story, where also Isack Aschaffenburg Goldschmidt indirectly had been involved: “……………..Am 10. Oktober 1559 erteilt das Hofgericht Rottweil Brendlen zur Deckung ihrer Forderung von 350 fl. die Anleitung auf Philipp von Dorfeldens Besitz. Dazu wird mitgeteilt, daß der Jude Isack [zum Einhorn zu Frankfurt] beim Verhör ausgesagt hat, daß ihm Brendlens Mann Anschel vor dreizehn Jahren für eine Schuld von 500 fl. allerlei Pfänder zugestellt hat, darunter ein Halsband von 250 Mark Gewicht, das er vor vier Jahren einem Juden aus dem Schwabenland für 10 fl. pro Mark verkauft hat. Am gleichen Tage fordert der Fiskal des Hofgerichts Schultheiß und Gericht zu Dorfelden zum dritten Mal auf, Philipp von Dorfelden auszuweisen, und am 13. Oktober erinnert das Hofgericht noch einmal daran, daß Dorfelden aufgrund von Brendlens Klage geächtet wurde. — Am 2. April 1560 erneuert das Hofgericht Rottweil Brendlens Anleitung auf Dorfeldens Besitz. Darauf wird Dorfelden am 29. Juli noch einmal in Hanau vernommen und erklärt wieder, daß ihm die Schuldverschreibungen abgenötigt worden sind und eigentlich zu Lasten seines Vetters gehen. Er will jedoch zahlen, wenn er die Verschreibungen und das verpfändete Halsband zurückbekommt……….

>abt 1543 Frankfurt — Isaack was married 2nd (or 3rd) to Blum b’ Jossel z Einhorn and settled in the House of her family.

>1550 — He becomes “Vormund” (guardian/custodian) of the children of his deceased brother Joseph b’ Moshe Goldschmidt mi Schwarzach

>1556 — He becomes “Vormund” (guardian/custodian) of the children of his deceased own son Josef /Juspa b’ Isaak Goldschmidt zu Pfau.

>He died 21.5.1559. He was buried next to his father [Epidat ®30]. At the well-known Cemetery at the Battonstrasse still is his Tombstone — with the epitaph ®29 ®30:

‏אייזק אושנבוריג | פה | נטמן איש נאמן הפרנס | ר׳ יצחק ב״ר משה הלוי ז״ל | נפטר ביום השבת ונקבר | יום א׳ ט״ו סיון שי״ט לפ״ק | תנצב״ה א״ס‏‎

Eisek Aschaffenburg
Hier ist geborgen ein getreuer Mann, der Vorsteher
Herr Jizchak, Sohn des Herrn Mosche Halevi, sein Andenken zum Segen,
verschieden am Tage des Schabbat und begraben
Tag 1, 15. Sivan 319 nach kleiner Zählung.
Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens, Amen Sela.
[thanks to: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-508 ®30]

[The exact relations between some of the first Generations are based upon scarce information and are often worked out in just a reasonable assumption — JG]
Last Modified 4 Mar 2025Created 26 Mar 2025 by JG
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